Do

20

Okt

2011

Die Puppies auf der Farm

An meinen freien Tagen, die sind immer Dienstag und Donnerstag, ganz frei sind die auch nicht nur laut Plan habe ich dort keine Hausarbeiten zu erledigen. Meistens fällt aber doch was an. Jedenfalls habe ich die letzten Wochen immer dazu genutzt um zur Jenny rüberzulaufen. Sie wohnt auf einer richtig irischen Farm, eine halbe bis dreiviertel Stunde von mir entfernt. Man läuft an Feldern und Wiesen vorbei und durch eine kleine vermooste Allee. Eine wunderschöne Strecke, nur leider wieder nicht ganz ungefährlich, denn auch hier gibt es keine Gehwege. 
Zum Inventar der Farm gehören: 4 Katzen, 3 Hunde, 7 Pferde, Kühe und Hühner.
Die Haltungsweisen sind sehr, sehr, sehr dreckig, auch das Haus von innen wirkt eher wie ein Messihaushalt. Kein Wunder also, dass die liebe Jenny dann auch die Familie gewechselt hatte, somal die Familie nicht das Anbot, was sie sich vorgestellt hatte. Sie ist jetzt in Kinsale gelandet und ist dort über glücklich. Über Kinsale habe ich ja schon berichtet, allerdings wohnt sie etwas außerhalb davon.
Die Hündin von der Farm erwartete vor ein paar Wochen Welpen. Collie-Welpen, wenn man genau ist. Ich habe mich riesig drauf gefreut und als sie geboren wurden durfte ich sie auch ein paar Tage später betrachten und sogar auf den Arm nehmen :)
Ich hab auch ab und an geholfen die Ställe von den Pferden auszumisten, denn die taten mir Leid in ihrer eigenen Kacke stehen zu müssen.
2 der Pferde sind angeblich Rennpferde, werden aber nie geritten und nur ein Mal am Tag für eine Stunde in einen "Walker" gebracht. Ein Ding was sich dreht und wo die Pferde dann nur im Kreis laufen. 
Da Jenny dort nun aber weg ist und bisher kein neues Aupair gekommen ist, bin ich dort auch nicht mehr gewesen... 

0 Kommentare

Do

20

Okt

2011

Cobh

So, weiter gehts. Ich glaube Cobh kommt als nächstes. Um kurz zu sagen wies gesprochen wird: CoF. Cobh ist süß, Cobh ist klein und hat die größte Kathedrale, die hoch erhoben auf einem Hügel steht. Das kleine Örtchen erreichten wir mit gut 20 anderen Aupairs (alles Deutsche) um 13.30 Uhr an einem windigen Sonntag. Wir hatten einen Tag zuvor in einem Café ein Aupair getroffen, die uns 'überraschenderweise' auf deutsch ansprach, ob wir denn Deutsche wären. Wir luden sie und ihre Freunde dann ein uns nächsten Tag hier nach Cobh zu begleiten. Gesagt getan.
Wir fuhren dieses Mal mit Zug, was eine willkommene Abwechslung ist zum ständigen Busfahren. Wir fuhren am Fota -Wildlife Park vorbei, wo wir schon seit Ewigkeiten planen hinzugehen, das Wetter aber jedesmal nicht mitgespielt hat. Wie auch immer. Wir kamen an und gingen in die Richtung in die alle gingen. Wir kamen auch direkt am Queenstown Museum vorbei, was uns überaus empfohlen wurde. Ich und Therese konnten dann für den Preis von einem rein, der Rest wartete draußen in einem Café. Das Museum war zwar sehr klein und für mein empfinden auch überaus teuer. Es informierte aber gut über die Auswanderungsszenarien zur großen Hungerkrise Ende des 19.Jh. Von Cobh aus sind nämlich viele Iren ausgewandert. Die erste die auswanderte und sich damit auf eine gefährliche Reise begab war eine gewisse Annie Moore und ihre Brüder, die vor dem Museum als Statue zu sehen sind. Ansonsten war das Museum düster und überfüllt. Es informierte auch über die Titanic, die ebenfalls hier in Cobh ihre letzten Stop machte, bevor sie versank. Ja, ansonsten war da nicht viel, was es wert wäre grad erwähnt zu werden. Als Therese und ich durch waren, stießen wir zu den anderen und gingen dann in Richtung Kathedrale. Die Kathedrale konnte man von überall in Cobh sehen und bestaunen, denn sie ist riesig! Wir waren auch kurz drinnen, aber sie war nicht sehr spektakulär. 
Dann gingen wir weiter Richtung "Hafen", da war aber irgendwie kein Hafen, nur ein ich nenns jetzt mal Schiffsbüro, wo der Schiffsnavigator sitzt. Ich kanns grad nicht richtig erklären. Dann sahen wir in einer großen grauen Mauer einen Durchgang, wir wunderten uns was denn dahinter sein könnte, weil es schon ziemlich weit ab von irgendwas war und gingen abenteuerlustig dort hin. Es führte zu einer Treppe, die wiederum nach unten zum Atlantikwasser führte. Wir freuten uns und gingen auf die Felswand die dort unten lag. Dort fanden wir dann sämtliche atlantische Muscheln.
Als wir dann zurück gingen folgte uns ein brauner irischer Hund. Wir wussten nicht wo er herkam, es war uns aber letztendlich egal und er begleitete uns den ganzen Weg zurück in die Stadt. Nebenbei, alle irischen Hunde sind freundlich und nicht aggressiv. Die meisten laufen frei herum, sie finden aber immer wieder zurück nach Hause. Auch hier in meiner Gegend gibt es sämtliche Hunde, die ich aber jetzt schon alle kenne.
Wir entschieden uns eine Heiße Schokolade zu trinken in einem auf unserer Karte groß empfohlenem Café. Es war auch wirklich sehr lecker da. Habt ihr schon mal eine heiße Schokolade mit Mini-Marshmallows oben drauf gekostet? 

Wie auch immer war dann unser Tag in Cobh vorbei und wir nahmen den nächsten Zug nach Hause. 

0 Kommentare

Do

20

Okt

2011

Dublin vs. Kerry

Am Sonntag fuhren wir nach Cork, um dort in nem Pub das finale Football-Match zwischen Dublin und Kerry anzuschauen. Wir wählten unser Stammpub aus, um dort das Match auf Leinwand zu gucken. Als wir kamen war es schon knacke voll. Nur unser Stammtisch war nicht ganz besetzt und wir setzten uns zu den Mädels, die in etwa unser Alter sind. Später stellten wir fest, dass sie genau unser Alter sind. Sie fragten uns dann auch direkt aus, woher wir kommen, was wir hier machen und für welches Team wir sind. Letzte Frage konnten wir nicht richtig beantworten, da wir eigentlich für niemanden waren. Das änderte sich dann aber schnell, denn die drei waren für Dublin und wollten, dass wir es auch sind. Ich war sogar passend in blau gekleidet, so wie die Trikots der Dubliner. Amy, eine der Iren hüpfte die ganze Zeit auf ihrem Stuhl herum sie meinte nur "I am sooooo excited!!" und grinste über das ganze Gesicht in ihrem Dublin-Trikot. Das Match began und noch war relativ ruhig im Pub, ein paar Männer stellten noch eine Bank zurecht und der ein oder andere ging noch aufs Klo. Das Spiel ist eigentlich nicht schwer und viel aufregender als Socker, also Fußball. Es gibt zwei Punktmöglichkeiten, entweder das obere Tor (ergibt 1 Punkt) oder das untere Tor (ergibt 3 Punkte). Die Regeln sind im Allgemeinen ähnlich wie im Fußball, nur darf der Ball auch mit den Händen angefasst werden und man darf den Gegner wegrämpeln. Allerdings darf man mit dem Ball nur 4 Schritte machen, dann entweder sone Art tribbeln oder halt abgeben. Klingt komplizierter und brutaler, ist es vielleicht auch, aber das macht das Spiel interessanter. Wir wussten bis zum Schluss nicht, wer gewinnen wird, es hat sich auch eigentlich erst in den letzten 10 Minuten entschieden, wo der Kopf dann nur noch hin und her wanderte, weil das Spiel noch mal an Tempo zugenommen hatte. Letztendlich hatte Dublin gewonnen allerdings mit nur einem Punkt unterschied, aber gewonnen ist gewonnen! Der ganze Pub leerte sich unglaublich schnell, denn der Rest des Pubs war eigentlich für Kerry, das Nachbarcounty von Cork. Ich werde hier noch Footballfan, glaub ich.
Life will go on, Adios! :)

 

0 Kommentare

Do

20

Okt

2011

Kinsale - Auf der Straße ohne Gehweg

Ohhhhjeee, ich hänge ganz schön hinterher mit meinen Erzählungen stell ich grade mal fest!
Es ist ziemlich viel passiert, seit dem ich hier das letzte mal geschrieben habe. Ich war in Kinsale, Cobh, auf nem 80.Geburtstag,...
Ich fange jetzt eben mit dem an, was am weitesten zurückliegt und ich glaube das wäre dann Kinsale. Komisch, dass ich davon noch nicht erzählt habe.
In Kinsale, das ist ein winzigkleines Fischerdörfchen im Süden von Cork, wars auch sehr schön. Glücklicherweise ist es immer schönes Wetter, wenn wir irgendeine Unternehmung geplant haben, wie auch an diesem Tag. Kathi, Marie und ich fuhren von Cork-Town aus Richtung Kinsale mitm Bus. Es kostete und sage und schreibe 10,50€ für die halbstündige Tour. Nach dem wir angekommen waren, gingen wir straight zum Touristenoffice. Glücklicherweise gibt es auch davon in jedem kleinen Örtchen eins. Dort gibt es dann logisch, massig Flyer und 5 verschiedene Karten. Ich statte mich dann auch gleich noch mit sämtlichen kostenlosen Reiseführern für die einzelnen Gebiete Irlands.

Nach dem wir wussten wo wir waren und wo wir hin wollten verabschiedeten wir uns freundlich von dem ebenso freundlichen Iren und gingen weite in die Stadtmitte. Jedenfalls glaubten wir das. Wie sich herausstellte waren wir bereits in der Stadtmitte und gingen eher raus aus der Stadt. Wie auch immer uns war es egal. Wir kamen an einer alten Kirche vorbei, wo gerade der Alarm ausgelöst wurde. Nicht von uns, sollte man dazu sagen. Jedenfalls schreckte uns das nicht ab aufs Gelände zu gehen und einfach nur zu gucken. Hinter der Kirche war dann ein kleines Mäuerchen, was aussah wie die Überreste einer noch älteren Kirche. Wir baten ein paar Mädchen ein Foto von uns zu machen und setzten uns auf einen Mauervorsprung breit am Grinsen. Dann gingen wir weiter, kamen dabei an alten Grabsteinen vorbei, stellten dann aber fest dass es nichts weiter zu sehen gibt. 
Wir verließen das Kirchengelände wieder mit einem Tinitus ausgelöst von der Alarmanlage. Wir bogen links ab, kamen an ein paar Cafés vorbei, die furchtbar einladend aussahen. Als wir oben auf einem kleinen Hügel ankamen und sich uns eine saftig grüne Wiese anbot für eine Rast, packten wir unsere Getränke aus und genossen die Sonnenstrahlen. Dann gings kurz weiter, bis wir feststellten, dass wir auf dem falschen Weg sind. Wir fragten einen Mann der zwar grimmig aussah, dann aber überaus freundlich sagte das wir wieder bergab müssen und dann links hoch, da kämen wir dann zum Castle.
Gesagt getan. Wir wunderten uns auch über die kleinen Häuschen an den schmalen Straßen. Auch hier gab es keinen Bürgersteig. Wenn man also aus dem Haus rauskommt steht man direkt auf der Straße. Weiter gings also auf der Straße ohne Gehweg.
 Als wir das Castle erreichten freuten wir uns darüber, dass es an diesem Tag freien Eintritt gab. Wir fanden dann heraus, dass das Castle ein Umschlagsort für Wein gewesen ist und das schon seit Jahrhunderten. Es gab ein paar Ausstellungsräume dazu, ein Mann erzählte eine Geschichte in einem anderen Raum, die uns aber nicht interessierte, somal sie schon längst angefangen hatte. Nach 5 Minuten waren wir durchs Castle gelaufen. 
Wir gingen zurück zum Touristenoffice um herauszufinden, was es hier denn noch so zu sehen gibt. Wir entschieden uns einfach mal in die entgegengesetzte Richtung zu laufen. Ihr müsst euch vorstellen, das Kinsale eine Anbindung zum Atlantik hat. Dort lagen also viele kleine Segelboote an und wir konnten am Wasser entlang laufen, MIT Gehweg!
Wir kamen an einem Markt und an einem kleinen Rummel vorbei. Dann noch an ein paar kleinen, sehr teuren Läden und das wars dann auch schon. Wir gingen auf einen kleinen Hügel, durch viele kleine Straßen, mit noch mehr kleinen Läden und Cafés, die aber größtenteils schon geschlossen waren, es war ja auch Sonntag.
Letztendlich liefen wir im Kreis und kamen wieder am Touristenoffice heraus. Wir bekamen Hunger und entschieden uns irgendwo Fish & Chips zu gönnen. Als wir an den Preisschildern von verschiedenen Restaurants die Preise verglichen, stellten wir fest, dass es kein Fish & Chips unter 15€ gibt. Das war uns dann wirklich zu teuer.
Doch dann entdeckten wir einen kleinen Imbiss - Dino's - Fish & Chips für knapp 7€!
Das nahmen wir dann auch. Die Portion war so riesig das wir alle nach der Hälfte schon stockten. Dino's sollte aber ab diesen Tag unser Lieblingsfastfoodrestaurant werden :)
Wir quatschten noch ein wenig und nahmen dann den nächsten Bus nach Hause.
Schön wars, wenn auch klein :) 

0 Kommentare

Mi

21

Sep

2011

The male Aupair

so siehts bei Tag aus :)
so siehts bei Tag aus :)

Mein letztes Wochenende war ziemlich entspannt. Freitag Abend sind wir nur ins Pub gegangen und haben uns dort mit dem einzigen männlichen Aupair aus unserer Gegend getroffen. Ich war auch das erste Mal in dem Pub in Bishopstown. Eigentlich wollten wir ja in die Studentenbar gehen, aber als wir dort gucken gegangen sind, saßen dort nur alte, grauhaarige Männer und wir entschieden uns für das andere. Die jungen Barkeeper waren dann glaub ich etwas traurig. Wir sind also was trinken gegangen und haben ganz viel gelacht und erzählt und ausgefragt, denn es ist schon etwas ungewöhnlich ein männliches Aupair anzutreffen. Als ich das auch meiner Gastmutter erzählt hatte, dass wir hier ein männliches Aupair in der Nähe haben, musste ich den Satz drei mal wiederholen bis sie mich ernstgenommen hat. Sie meinte nur "I never heard about that! A male Aupair... jesus..."
Später gingen wir dann noch zu Dino's, dass ist ein Fast Food Restaurant, so wie McDonalds nur leckerer. Danach waren wir wie immer müde und entschieden uns nach Hause zu fahren. Glücklich und müde fiel ich dann ins Bett. Greeetings! 

0 Kommentare

Mi

07

Sep

2011

Zweites Wochenende

Nein, ich hatte nicht vor jetzt jedes Wochenende hier zu schreiben "Drittes Wochenende, Viertes...", nur fallen mir momentan noch keine besseren Titel ein. Ist ja auch egal! Mein Wochenende war wieder ganz schön. Ich war alleine zu Hause, weil meine Familie in ihr Ferienhaus gefahren ist. Ich dachte, ich mach mir dann schöne Abende mit den Mädels. Freitag waren alle zu müde oder mussten arbeiten oder waren krank, sodass wir nicht wirklich weggehen konnten. Marie und ich sind aber dann nach Bishopstown gelaufen - nur zur Information: Bishopstown ist zwar der nächst größere Ort, mit Einkaufs- und Shoppingmöglichkeiten, aber man läuft gut und gerne eine Stunde auf der Landstraße, ohne Gehwege! Den selben Weg sind wir dann im Dunklen auch gelaufen, mit chicer Warnweste an. Nun gut. Wir kamen dann in Bishopstown an und entschieden uns doch nach Cork reinzufahren, von hier fährt nämlich alle 10 Minuten ein Bus in die Stadtmitte, der kostet dann auch nur 1,60€ statt 3,40€, was man für eine Tour mit dem Country-Bus bezahlen würde, der bei mir vor der Tür abfährt. Als wir dann in Cork ankamen, wussten wir nicht so richtig was wir tun wollen. Wir sind dann einfach zum Tesco gegangen und haben bisschen was fürs Wochenende eingekauft - Tesco ist sowas wie Real, wers nicht kennt - Dort entdeckten wir dann Ben & Jerry's-Eis runtergesetzt für 2,75€ !!! Wir haben und das natürlich gekauft...
Später haben wir uns dann auf die Straße gesetzt und Eis geschlemmert, allerdings war das so viel (logisch), dass wir das beide wegschmeißen mussten, denn Dinner hatten wir noch nicht und uns wurde von dem süßen Keksteig sehr schlecht. Wir vereinbarten das das nächste Mal zu teilen! Im Tesco kaufte ich mir auch ein Brot. Jedenfalls sahs aus wie ein Brot, was man aus Deutschland kennt. Wars aber nicht. Es war ein ekliges grünschimmerndes Irgendwasbrot und nein es war noch nicht schlecht...
Wie ich einen Tag später im English Market herausfand wars wahrscheinlich ein Brot mit Buttermilch. Die Iren kennen einfach keine dunklen Brote oder Brötchen, es ist grausam! Überall gibt es nur Weißbrot oder Toas zu kaufen und das nennen die Guten dann "Dark Bread".
Zum Glück schickt mit Mama jetzt Brotbackmischungen!
Sonst waren wir Samstag in der Stadt unterwegs und haben mal wieder geshoppt, Kaffee/Tee getrunken und einfach Spaß gehabt.
Am Abend sind wir dann nach Hause gefahren und haben uns fertig gemacht für das Nachtleben. In Irland ist es ja nicht erlaubt Alkohol auf der Straße zu trinken, also so wie in Amerika. Um 11p.m. haben wir dann endlich ein Taxi gerufen und sind dann endlich in die Stadt gefahren. Mehrere Pubs sind hier erst ab 23 Jahren. Bisschen blöd haben wir dann festgestellt, ich weiß auch nicht warum das so ist. Erst am Sonntag, als wir mal wieder nach Cork gefahren sind, haben wir so einige Clubs entdeckt, die kostenlos sind. Die werden eventuell am nächsten Wochenende ausgetestet. Weggehen ist hier aber im Allgemeinen sehr teuer. 
Gut, bis hier hin erstmal!  
Irische Grüße :)

1 Kommentare

Mo

29

Aug

2011

Mein erstes Wochenende

Jahahaha, mein erstes Wochenende war natürlich klasse! Freitag war noch nichts los, weil alle Babysitten mussten, da hab ich mir hier nen gemütlichen gemacht, was dann auch okay war. Am Samstag sind wir dann aber in die Stadt gefahren - shoooopppen! Bei meinem neuen Lieblingsladen "Penney's". Wie mir vorher schon erzählt wurde ist der Laden zum verlieben und very cheap und... ES STIMMT!

Ich hab da ne Menge geshoppt und mich hinterher geärgert, weil wir ne lange Zeit unterwegs waren und meine Tasche unterwegs gerissen ist. Nun ja, dass passiert nun mal. Ansonsten ist Cork Town wirklich niedlich! Es gibt eine Hauptstraße an der so gut wie alle Geschäfte liegen, in den Seitenstraßen sind dann Cafés, Pubs und kleinere Geschäfte. Zu Fuß ist hier also alles wichtige locker zu erreichen, nur das nach Cork kommen, ist von mir hier aus wirklich schwierig. Der Bus fährt nur 2 mal am Tag und Sonntags gar nicht. Ich müsste immer zum Nachbardorf laufen, wofür man ne Stunde braucht, dort fährt der Bus dann regelmäßig :)

Nun geht es aber zum Glück nicht nur mir so und bisher hat uns immer eine Hostfamilie gefahren. Hier in meiner unmittelbaren Nähe wohnen 5 Aupairs aus 3 Nationen - Deutschland, Schweden & Spanien. Das ist ganz gut so, weil so hat man auf jeden fall immer jemanden mit dem man sich treffen kann!

 

Sonntag waren wir dann in Kinsale, das liegt an der Küste südlich von Cork. Es ist ein wirklich süßes, kleines Fischerdörfchen, mit kleinen Gassen und verwinkelten Häusern. Das Wetter war super! Sonst gibt es da nicht viel, außer vielen Restaurants, die aber alle super teuer sind. Ich sag nur: Fish & Chips für 14€ !? Die spinnen! :) 
Fotos habe ich leider keine machen können, weil meine Kamera leider leer war, aber ich bekomme die Fotos von Marie und Kathi! Jetzt gibts Dinner und später geh ich ins Pub.

Irische Grüße! 

0 Kommentare

Mo

29

Aug

2011

Die erste Woche

Meine erste Woche ist nun rum und sie war toll! Ich habe ein paar Tage gebraucht um mich einzuleben und mich mit den Kindern anzufreunden. Die sinds mittlerweile aber schon gewöhnt neue Aupairs zu kriegen und bringen schon die Namen durcheinander, ob das so cool ist weiß ich auch nicht, aber it doesn't matter.

Ab Montag war ich auch gleich allein mit den Kindern, die Eltern mussten nämlich arbeiten und noch waren Ferien. Da die Freunde von denen auch noch nicht wieder da waren, war es schwierig sie zu beschäftigen. Mit der Kleinen habe ich oft gemalt oder Allgemein Arts gemacht. Der Große hat sich weitestgehend selbst beschäftigt.

Ansonsten ist nicht viel passiert. An einem Tag gabs, Sonne, Regen und Hagel auf einem mal. Ich dachte schon, das hört nie wieder auf. Aber sonst hat sich das Wetter gut gehalten, nur das es eben ein bisschen kalt draußen ist. Typisch irisch sag ich da nur ;)

0 Kommentare

So

14

Aug

2011

Abschiedsparty

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

25

Jul

2011

Irish Pub in Berlin

Ja, gestern war ein schöner Abend!
Wollten wir ursprünglich zu einem Geburtstag, der aber, warum auch immer, um 22 Uhr schon endete, landeten wir letztendlich trotzdem im Pub und erlebten das irishe Gefühl des Alkoholkonsums.

Für mich war es ein Vorkosten, schließlich möchte ich wissen was die Iren so trinken. Das hört sich jetzt an, als wenn ich nur nach Irland fahre um zu trinken, tue ich aber nicht. Schließlich möchte ich auch mal Abends in Cork weggehen und da die deutschen importierten Biere da sehr teuer sein werden... 

Jedenfalls haben wir festgestellt, dass Baby-Guinness nun unser Lieblingsshot ist, auch wenn es nur so aussieht wie Guinness, das berühmte irische Malzbier, besteht es eigentlich nur aus "Tia Maria" und "Baileys". Normales Guinness ist auch lecker und Bulmers Pearl ist auch lecker.

Ich werde berichten, wie das Leben im echten Irish Pub sein wird.

Bis dahin - cheers!

 

mehr lesen 0 Kommentare

Mi

20

Jul

2011

In 4 Wochen gehts los!

mehr lesen 0 Kommentare